(Erweiterte) Berufsbildungsreife

Ziel des Projekts ist es, junge Erwachsene, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, auf den nachträglichen Erwerb der Berufsbildungsreife, bei entsprechendem Lernerfolg der Erweiterten Berufsbildungsreife, in der Nichtschülerprüfung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vorzubereiten.


Außerdem soll eine fundierte Berufsorientierung und -wegeplanung, die sowohl Neigungen als auch Fähigkeiten der Teilnehmenden berücksichtigt sowie Bewerbungstraining und Entwicklung beruflicher Handlungskompetenzen einschließt, den Teilnehmenden kursbegleitend Berufswahlkompetenzen verleihen und so zukünftigen Ausbildungsabbrüchen vorbeugen.

 


Integriert in die schulische Wissensvermittlung und die Berufsorientierung soll die Förderung sozialer, personaler und interkultureller Handlungskompetenzen die Ausbildungsreife der jungen Erwachsenen und damit die Integration in das berufliche Bildungssystem und den ersten Arbeitsmarkt erreicht werden, um langfristig Arbeitslosigkeit aufgrund mangelnder qualifizierender Berufsabschlüsse verhindern zu können.


Kontinuierliche sozialpädagogische Begleitung soll zur Motivation der Teilnehmenden beitragen, Projektabbrüche verhindern, bei der Lösung individueller Problemlagen unterstützen und Vermittlungshemmnisse abbauen.


Alle Teilbereiche des Projekts suchen durch die Vermittlung von Lernstrategien die Entwicklung von Lernkompetenz (Lernen lernen) bei den Teilnehmenden zu fördern, also der Fähigkeit, selbstständig den eigenen Lernvorgang zu planen, zu strukturieren, zu korrigieren und zu reflektieren, um so Nachhaltigkeit in Bezug auf den weiteren Bildungsweg zu erreichen.


Ebenso vermitteln alle Teilbereiche des Projekts Medienkomptenz, als zunehmend wichtigem Bestandteil allgemeiner Bildung.

So soll den Teilnehmenden ermöglicht werden, den steigenden Anforderungen der Mediengesellschaft selbstbewusst und mit den dafür erforderlichen Fähigkeiten begegnen zu können.


Weiterer übergreifender Bestandteil aller Teilaspekte des Projekts bzw. Thema fächerübergreifender Workshops ist die Entwicklung von Kompetenzen in Bereichen der individuellen Lebensgestaltung, der Selbstbestimmung, der Teilhabe am kulturellen und interkulturellen Leben sowie der eigenen Gesundheit und Lebensführung.


Nach Projektende soll neben dem Erwerb eines (E)BBR eine Vermittlung in Ausbildung oder Beschäftigung entsprechend in der Berufswegeplanung entwickelten, nachhaltigen Integrationsketten erreicht sein.


Inhalte
Das Projekt ist auf 10 Monate angelegt. Es sind 25 Teilnehmer*innen vorgesehen. Jede/r Teilnehmende erhält:


369 Std. Unterricht in Mathematik
246 Std. Deutsch
246 Std. Englisch
123 Std. Biologie
123 Std. Geographie
123 Std. Berufsorientierung.


Die Inhalte der schulischen Fächer und die Stundentafel orientieren sich an den Veröffentlichungen „Fachbezogene Vorgaben zu den Prüfungen im Zweiten Bildungsweg (ZBW) zur nachträglichen Erlangung der Berufsbildungsreife (BBR), der erweiterten Berufsbildungsreife (EBBR) und des mittleren Schulabschlusses (MSA)“ und „Leitfaden für den nachträglichen Erwerb schulischer Abschlüsse“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie deren Zweiter Bildungsweg-Lehrgangs-Verordnung, außerdem an den für das Projekt relevanten Teilen des Rahmenlernplans für die Jahrgangsstufen 1-10 der Berliner und Brandenburger Schulen und den Bildungsstandards für den Hauptschulabschluss der Kultusministerkonferenz.

Information, Beratung und Anmeldung

 

Sophie Stettner

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